Historischer  Verein  Landsberg  am  Lech  e.  V.
 

Jahresprogramm Übersicht 2018

Samstag, 20. Januar 2018:

Krippenfahrt mit Dr. Werner Fees-Buchecker ins Krippenmuseum Oberstadion und nach Biberach a. d. Riss.

Das Krippenmuseum in Oberstadion Im Alb-Donau-Kreis ( Baden-Württemberg ) zeigt auf über 600 Quadratmetern mit 160 Krippen eine der größten Krippensammlungen in Deutschland. Daneben erinnert auch eine Gedenkstätte an Christoph von Schmid, Pfarrer, Volksschriftsteller und Dichter des Liedes „Ihr Kinderlein kommet“. Eine besondere Sehenswürdigkeit des Ortes ist die gotische Pfarrkirche St. Martin, die noch sieben alte gotische Flügelaltäre besitzt. Die alte Freie Reichsstadt Biberach an der Riss besitzt eine sehenswerte Altstadt mit dem gotischen alten  Rathaus, dem prachtvollen Marktplatz und mehreren Kirchen wie die Spitalkirche und die Pfarrkirche St. Martin. Diese wurde 1746/48 barockisiert und zeigt, als Simultankirche für den evangelischen und den katholischen Gottesdienst, im Schiff ein großes christologisches Deckenfresko von Johann Zwick, in dem die Weihnachtsdarstellungen, wie die Anbetung der Hirten und der Könige, fast versteckt sind. 

Abfahrt 8.00 Uhr am Hauptplatz, anschließend Bayertor und Schongauer Dreieck ( Danziger Platz )

Anmeldung ausnahmsweise schon ab 2.1.2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz 149, Tel.: 08191/917412 oder per email: tickets@vivell.net

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Montag, 22. Januar 2018

Präsentation der Landsberger Geschichtsblätter mit Vorstellung der Autoren und Vortrag von Dr. Werner Fees-Buchecker: „Der Konstitutionsstein im Englischen Garten in Landsberg am Lech und weitere Verfassungsdenkmäler im Vergleich.“ Am 26. Mai 1818 erließ der bayerische König Max I. Joseph eine Verfassung, an die im Jahre 2018 bayernweit erinnert wird. Fast unbekannt ist, dass an diese Verfassung von 1818 auch Denkmäler erinnern. So in Dillingen, Gaibach, Freising und anderen Orten, die meist in Zusammenhang mit dem 25jährigen Regierungsjubiläum von König Max I. Joseph aufgestellt wurden, um den König als Verfassungsgeber zu ehren. Solche Verfassungsdenkmäler sollen in diesem Vortrag vorgestellt und verglichen werden.

19.30 Uhr im Pfarrsaal von Mariä Himmelfahrt, Landsberg, Ludwigstraße 167, Fußgängerzone

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Freitag, 26. Januar 2018

Besuch im Neuen Stadtmuseum : „Demoversion Stadtmuseum. Landsberg plant sein Museum“. Sonia Fischer, die Leiterin des Neuen Stadtmuseums, lädt die Mitglieder des Historischen Vereins zu einer kostenfreien Führung durch die aktuelle Ausstellung ein. Mit der „Demoversion“ kann der Museumsbesucher die geplante Dauerausstellung des künftigen Landsberger Stadtmuseums testen. In den kommenden Jahren wird das Museum saniert und die Abteilung „Stadtgeschichte“ neu präsentiert. Im Vorfeld gibt es die Gelegenheit, sich einzubringen.

Treffpunkt 15.00 Uhr im Neuen Stadtmuseum, Von-Helfenstein-Gasse 426

Dauer der Führung ca. eine Stunde. Es ist keine Anmeldung notwendig

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Dienstag, 6. Februar 2018:

Vortrag von Herbert Müller, ehem. Landtagsabgeordneter und Mitglied der evangelischen Landessynode: „Die Revolution des gemeinen Mannes“, so bezeichnete Prof. Dr. Blickle die Bauernkriege. Im Jahre 1525 wurde in Memmingen eines der bedeutendsten Dokumente dieser Zeit beschlossen: „Die zwölf Bauernartikel“. Diese zwölf Artikel sind die erste Niederschrift in Europa, in der grundlegende Menschenrechte, Menschenwürde und die Freiheit des Menschen formuliert werden. Bundespräsident Johannes Rau schlug den Bogen von den 12 Artikeln zu Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Erst in jüngerer Zeit wird in der deutschen Öffentlichkeit anerkannt, welche weitsichtigen und grundlegenden Gedanken, die weit über unsere Zeit hinausreichen, von den Bauern 1525 beschlossen wurden. Wie zerbrechlich die 1525 niedergelegten Werte sind, zeigt die aktuelle Diskussion über Freiheit und Menschenwürde.

19.30 Uhr im Pfarrsaal von Mariä Himmelfahrt, Landsberg, Ludwigstraße 167, Fußgängerzone

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Dienstag, 6. März 2018:

Vortrag von Dr.-Ing. Dieter Birmann: „Sonnenuhren in Landsberg und Oberbayern – Gestaltung, Konstruktion, Restaurierung“

Die Präsentation führt in das faszinierende Thema „Sonnenuhren an Gebäuden“ ein und zeigt die Vielseitigkeit ihrer Gestaltung und Symbolik mit Beispielen aus Landsberg und Umgebung. Das Konstruktionsprinzip, die Zeitablesung und Bedeutung als Zeitnormal werden erklärt. Durch Restaurierung und Rekonstruktion historischer Sonnenuhren setzte Dr. Birmann u.a. in Riding und Schleißheim die zeitlosen Zeitgeber wieder in Funktion. Der Referent berichtet auch über seine Untersuchungen an den Tischsonnenuhren des Neuen Stadtmuseums aus dem 18. Jahrhundert.

19.30 Uhr im Pfarrsaal von Mariä Himmelfahrt, Landsberg, Ludwigstraße 167, Fußgängerzone

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Samstag, 10. März 2018:

Tagesfahrt mit Ingrid Lorenz: „Vom Spöttinger Goldblattkreuz zum Maler Sieger Köder“- ein Besuch in Ellwangen. Ellwangen, die ehemalige geistliche Residenzstadt, blickt auf eine 1250jährige Geschichte zurück. Beeindruckende Kirchen, stolze Bürgerhäuser, enge Gassen, Plätze und das Schloss prägen die Stadt. Die Basilika St. Veit ist ein großartiger spätromanischer Bau, der 1233 geweiht und 1737-1741 barockisiert wurde. Besonders sehenswert sind die Krypta und der Kreuzweg. Die evangelische Stadtkirche, eine ehemalige Jesuitenkirche, besitzt herausragende Fresken von Christoph Thomas Scheffler. Über der Stadt thronen das Schloss und die Barockkirche Schönenberg. Eine Stadtführung bringt uns die Höhepunkte der Stadt näher. – Der besondere Grund unseres Besuches in Ellwangen ist die Ausstellung „Goldblattkreuze – Glaubenszeichen der Alamannen“ im Alamannenmuseum. Noch nie waren in einer Ausstellung so viele Goldblattkreuze versammelt, die aus zahlreichen namhaften Museen Süddeutschlands stammen. Im Begleittext wurde auch das Spöttinger Goldblattkreuz nicht vergessen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das „Sieger- Köder-Museum“. Der Künstlerpfarrer hat sich von Chagall und EL Greco inspirieren lassen. Im Museum sind 150 Exponate zu sehen.

Abfahrt : 7.00 Uhr am Hauptplatz, anschließend am Bayertor und am Schongauer Dreieck ( Danziger Platz )

Anmeldung ab 15. 1. 2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz 149, Tel.: 08191/917412 oder per email : tickets@vivell.net, Kosten für Busfahrt, Eintritte und Führungen und Buffet ( ohne Getränk ) am Abend im Haus Schönenberg € 45.-

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Montag, 2. April 2018, Ostermontag

Emmausgang mit Dr. Alois Koch: Ziel des Emmausganges sind – ausgehend von der Kapelle St. Rupertus in Weil – die Pfarrkirche und die Filialkirche Unsere Liebe Frau in Petzenhausen. Die Einkehr ist im Landgasthof Probst in Weil.

Treffpunkt um 13.00 Uhr an der Kapelle St. Rupertus in Weil, Geretshauser Straße 11.

Parkplätze sind an der Schule in Weil ( etwa 300 m von der Kapelle entfernt) oder am Sportplatz ( etwa 800 m entfernt ). Der Fußweg ist insgesamt knapp fünf Kilometer lang.

Anmeldungen ab 15. 1. 2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz 149, Tel.: 08191/917412 oder per mail: tickets@vivell.net

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!!! Montag, 9. April 2018

Jahreshauptversammlung. Im Anschluss wird ein Film über Klaus Münzer gezeigt, der anlässlich seines 90. Geburtstages gedreht wurde

Tagesordnung

1. Begrüßung und Totenehrung

2. Rechenschaftsberichte der Vorstandschaft

3. Ehrung langjähriger Mitglieder

4. Vorführung eines Filmes über Klaus Münzer, der anlässlich seines 90. Geburtstages  entstanden ist

5. Anträge und Verschiedenes

Auf Ihr Kommen zur Jahreshauptversammlung freut sich

Ihre Vorstandschaft

19.30 Uhr im Pfarrsaal von Mariä Himmelfahrt, Landsberg, Ludwigstraße 167, Fußgängerzone

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Samstag, 14. April 2018 ( Ausweichtermin : Samstag, 21. April 2018)

Tagesfahrt mit dem Burgenforscher Dr. Joachim Zeune zur Burgruine Freyberg und zur Burgruine Eisenberg im Ostallgäu und Besuch des Burgenmuseums. Die Burgruine Eisenberg ist eine sehr beachtliche Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg auf dem Isenberch, einem Vorberg der Tannheimer Berge. Die Burgruine bildet zusammen mit der Burg Hohenfreyberg, einer spätmittelalterlichen Gipfelburg, eine die Landschaft beherrschende Burgengruppe. Nach Erforschung der beiden Burgen und der Mittagseinkehr besuchen wir das dortige, sehr sehenswerte Burgenmuseum, das neu und modern gestaltet ist.

Vom Dorfplatz Zell aus führt die Wanderung zu den Burgen ( leichter Anstieg ). Für Personen, die schlechter zu Fuß sind, kann ein Shuttle auf die Burgen organisiert werden.

Mittagseinkehr in der „Schlossbergalm“, spätere Einkehr im „Sudhaus“ in Speiden

Abfahrt 8.30 Uhr am Hauptplatz, anschließend am Bayertor und Schongauerdreieck ( Danziger Platz )

Anmeldung ab15. 1.2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz 149, Tel.: 08191/917412 oder per email: tickets@vivell.net, Kosten für Führung und Eintritte € 8 p.P., für Busfahrt ca. € 20.-

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Gemeinsame Veranstaltung des Historischen Vereins Landsberg
und der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Landsberg:

Donnerstag, 10. Mai 2018, Christi Himmelfahrt

Halbtagesfahrt mit Dr. Albert Thurner: Zu Rittern und Fuggern ins Schwäbische. Die traditionelle Halbtagesfahrt an Christi Himmelfahrt führt heuer nach  Kirchheim im Unterallgäu. Die Marktgemeinde ist bekannt durch ihr Fuggerschloss und den prachtvollen Zedernsaal, den wir im Rahmen einer Schlossführung bestaunen können. Auf den Spuren von Reichsrittern und Fuggergrafen geht es anschließend zur Pfarrkirche St. Peter und Paul und in den Ort selbst ( längere Wegstrecke zu Fuß!). Nach der Einkehr gibt es noch einen Abstecher zu der kleinen Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ im Kirchheimer Ortsteil Tiefenried.

Abfahrt: 14.00 Uhr am Hauptplatz, anschließend am Bayertor und am Schongauer Dreieck (Danziger Platz)

Anmeldung ab 15.1.2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz 149, Tel.: 08191/917412 oder per mail : tickets@vivell.net, Kosten für Führung € 7.- p.P. + Busfahrt

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Gemeinsame Veranstaltung des Historischen Vereins Landsberg
und der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Landsberg:

Samstag, 26. Mai 2018

Tagesfahrt mit Ingrid Lorenz „Ein Nachtrag zum Dominikus-Zimmermann-Jubiläumsjahr“. Maria Medingen war bis zur Säkularisation ein Dominikanerinnenkloster. Im 14. Jahrhundert lebte dort die Mystikerin Margarete Ebner. Im 19. Jahrhundert übernahmen Dillinger Franziskanerinnen die Kirche und das Kloster und bewahrten die Anlage vor dem Abriss. 1717-1719 wurde die Kirche von Dominikus Zimmermann neu erbaut und in den folgenden Jahren auch das Kloster. Dominikus Zimmermann tritt in Maria Medingen erstmals als Architekt auf. Der Dachreiter ist vielleicht der schönste Turm Zimmermanns und der Kirchenraum selbst ist von einer eigenartigen Leichtigkeit. Die Deckenfresken und einige Altarbilder stammen von Johann Baptist Zimmermann. Als weitere Künstler treffen wir noch auf Stefan Luidl und Franz Anton Anwander, beides Landsberger! Die Madonna im Hochaltar ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Werk von Hans Multscher! Neresheim grüßt weit über die Hochfläche des Härtsfelds an der Ostalb. Die Abtei wurde 1095 als Chorherrnstift gegründet. 1919 besiedelten Benediktiner das Kloster. Den Bau der heutigen Abteikirche begann Balthasar Neumann( 1687-1753), die Kuppelfresken stammen von Martin Koller ( 1725-1804 ). Den krönenden Abschluss des Besuches bildet der Festsaal von Dominikus Zimmermann. Dem Gestaltungskonzept liegt die Idee eines Gartensaales zugrunde. Neresheim besitzt somit den einzigen Festsaal des Landsberger Baumeisters.

Abfahrt : 7.00 am Hauptplatz, anschließend am Bayertor und am Schongauer Dreieck ( Danziger Platz )

Anmeldung ab 15.1.2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz 149, Tel.: 08191/917412 oder per mail : tickets@vivell.net, Kosten für Fahrt, Eintritte und Führungen € 30.-

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Gemeinsame Veranstaltung des Historischen Vereins Landsberg
und der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Landsberg:

Samstag, 9. Juni 2018

Tagesfahrt mit Ingrid Lorenz „Lechaufwärts“. Altenstadt liegt an der Via Claudia Augusta. Am östlichen Ortseingang erinnern ein Gedenkstein und ein nachgebautes Straßenstück an die alte Römerstraße. Die großartige romanische Basilika St. Michael wurde wohl zwischen 1180 und 1220 erbaut. Besonders beeindruckend sind „Der große Gott von Altenstadt“, ein romanisches Kruzifix aus der Zeit um 1220, der Taufstein aus der Bauzeit der Kirche und das ebenso alte Christophorus-Fresko. Peiting, am Schnittpunkt der Via Claudia und einer Verbindungsstraße zum Brenner gelegen ( Via Raetia ), besitzt mit der „Villa Rustica“ eines der in Deutschland seltenen Atriumshäuser. Interessant ist auch der römische Küchen- und Heilkräutergarten. In Lechbruck bestimmte über Jahrhunderte die Flößerei auf dem Lech das Leben im Dorf. Die Pfarrkirche „Mariä Heimsuchung“ mit dem Wallfahrtsbild „Unsere Liebe Frau am Lech“ wurde am 5. August 1790 geweiht. Das schlichte saalartige Langhaus der Kirche ist schon vom Klassizismus geprägt, obwohl auch noch barocke Stilmerkmale anklingen. Schwangau besitzt am Fuße des Tegelberges eine Römervilla. Das besonders gut erhaltene Bad sowie ein Wirtschaftsgebäude wurden konserviert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

Abfahrt : 8.00 Uhr am Hauptplatz, anschließend am Bayertor und am Schongauer Dreieck ( Danziger Platz )

Anmeldung ab 15.1.2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz 149, Tel.: 08191/917412 oder per mail: tickets@vivell.net, Kosten für Fahrt, alle Eintritte und Führungen € 25.-

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Samstag, 23. Juni 2018

Kunsthistorische Fahrradtour mit Dr. Fees-Buchecker und Martin Baumeister vom ADFC Landsberg nach Langeringen und Schwabmünchen. Ziel ist Schwabmünchen, ein alter Marktort, der bis 1972 Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises war und noch einige schöne, alte Häuser besitzt. Wir besichtigen die Stadt, die gotische Frauenkapelle mit einem, hervorragenden barocken Hochaltar ( Jörg Pfeiffer, Christoph Rodt und Lorenz Luidl ), die Kapelle zur schmerzhaften Muttergottes, einem Rokokozentralbau von Franz Kleinhans und weitere Sehenswürdigkeiten. Auf der Fahrt besuchen wir noch die Pfarrkirche St. Gallus in Langeringen  mit Resten gotischer Fresken und einer schönen Barock/Rokokoausstattung.

Die Länge der Fahrradtour beträgt ca. 40 km, mit Mittageinkehr.

Gemeinsam mit dem ADFC. Teilnahmegebühr für Nichtmitglieder ( bei HV oder ADFC ) € 4.-

Abfahrt um 8.30 Uhr an der AOK Landsberg

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Gemeinsame Veranstaltung des Historischen Vereins Landsberg
und der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Landsberg:

Samstag, 14.7.2018

Tagesfahrt mit Dr. Werner Fees-Buchecker zur Bayerischen Landesausstellung in Kloster Ettal und nach Garmisch-Partenkirchen. Wir besuchen die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“, die in sonst nicht zugänglichen Räumen des Klosters Ettal stattfindet. Sie thematisiert den Mythos Bayern, der sich am Wald, an den Bergen und König Ludwig II. festmachen lässt. Am Nachmittag besuchen wir das nahegelegene Garmisch-Partenkirchen, einen Ort, der seit dem 19. Jahrhundert mit dem Bergtourismus verbunden ist, und besichtigen dort u.a. die alte Pfarrkirche St. Martin (mit umfangreichen gotischen Fresken) und die neue Pfarrkirche ( ein Bau von Joseph Schmuzer, 1730/33 ) in Garmisch und die Wallfahrtskirche St. Anton in Partenkirchen ( 1706 und 1734/36 mit dem hervorragenden Deckenfresko von Johann Ev. Holzer ). Dafür ist einige Ausdauer im Gehen ( u.a. 10 Minuten bergauf nach St. Anton ) erforderlich. In der Olympia Skiarena von 1936/39 – typische NS-Architektur – kann neben einem Kaffeebesuch die Ausstellung –„Kehrseite der Medaille“ zur Vereinnahmung der olympischen Spiele durch den Nationalsozialismus besucht werden, die zum Rahmenprogramm der Landesausstellung gehört.

Abfahrt : 7.30 Uhr am Hauptplatz, anschließend am Bayertor und am Schongauer Dreieck (Danziger Platz )

Anmeldung ab 15.1.2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz 149, Tel.: 08191/917412 oder per mail : tickets@vivell.net,

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Samstag, 4. August 2018

Tagesfahrt mit Ingrid Lorenz nach Wolframs-Eschenbach und Heilsbronn in Mittelfranken. Wolframs-Eschenbach ist der Herkunftsort des großen Dichters Wolfram von Eschenbach, dessen „Parzival“ eines der bedeutendsten Werke der mittelalterlichen Literatur ist. Der Ort selbst wurde im 8. Jahrhundert gegründet und gehörte über Jahrhunderte zum Besitz des Deutschen Ordens, der das einstige Dorf in eine Stadt verwandelte und vor allem architektonisch stark beeinflusste. Bis heute zählt Wolframs-Eschenbach mit seinen etwa 3000 Einwohnern zu einer Reihe von fränkischen Städten, deren Stadtmauerring noch komplett erhalten und deren Kern von Mittelalter und Renaissance geprägt ist. Heilsbronn wurde im 8. Jahrhundert wohl durch den fränkischen Grundherrn Hahold als „Haholdesbronn“ im Quellgebiet der Schwabach gegründet. Im Jahre 1132 stiftete Bischof Otto von Bamberg ein Kloster, das durch die Zisterzienser zu kultureller und wirtschaftlicher Blüte gelangte. Noch heute vermittelt eine Vielzahl klösterlicher Bauwerke einen Eindruck von der Größe und vom Einfluss der einst mächtigen Abtei. Nach der Säkularisierung in der Reformationszeit gehörte Heilsbronn bis 1791 zur Markgrafschaft Ansbach-Bayreuth, danach zum Königreich Preußen und ab 1806 zum Königreich Bayern. Im Münster eröffnet sich dem Besucher eine Welt wertvoller Kunstschätze, besonders des Nürnberger Kunstkreises um Michael Wolgemut, Adam Krafft und Albrecht Dürer. Aber auch aus der Schule Lukas Cranachs und vieler weiterer bedeutender und auch unbekannter Künstler lassen sich Werke finden. Von 1297-1625 diente das Münster den Hohenzollern als Grablege, in der Größenordnung wohl einmalig in Deutschland.

Abfahrt : 7.00 Uhr am Hauptplatz, anschließend am Bayertor und am Schongauer Dreieck (Danziger Platz )

Anmeldung ab 15.1.2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz149, Tel.: 08191/917412 oder per email :tickets@vivell.net, Kosten für Busfahrt und alle Führungen € 35.-

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Mittwoch, 19. September 2018 – Sonntag, 23. September 2018

Fünftagesfahrt mit Sigrid Knollmüller „Auf den Spuren der Ottonen in Sachsen-Anhalt und in Teilen entlang der Straße der Romanik“

Vor rund 1100 Jahren wurde dem Sachsenherzog Heinrich die ostfränkische Königskrone angetragen. Unter seinem Sohn Otto dem Großen wurde das heutige Sachsen-Anhalt zum Kernland deutscher und zum Zentrum abendländischer Geschichte. Unsere Spurensuche beginnt in der alten ottonischen Kaiserpfalz Tilleda, am Fuße des Kyffhäusers, am Ostrand des Harzes, die in einer Urkunde von 972 n.Chr. genannt wird. Bis ins 12. Jahrhundert hinein ist die Anwesenheit deutsche Kaiser in der Pfalz nachgewiesen. Von dort geht es weiter nach Quedlinburg ( 2 Nächte ), einem Mittelpunkt der ottonischen Herrschaft, welchen es genau zu erforschen gilt, denn nach der Krönung Herzog Heinrichs zum deutschen König erscheint 922 erstmals eine Pfalz auf dem Burgberg. Heute bestimmen rund 1600 Fachwerkhäuser den Stadtkern. Die nächste Spur führt nach Halberstadt mit seinem großartigen Dom und seinem berühmten Domschatz, der – über Jahrhunderte zusammengetragen- zu den wertvollsten Kostbarkeiten des Mittelalters zählt. Aus dem 10. Jahrhundert stammt die Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode, einem Bau reinster ottonischer Romanik. Von Gernrode aus geht der Weg weiter entlang der Straße der Romanik zur Burg Querfurt, eine der am besten erhaltenen Burganlagen Europas, die von ihrer Grundfläche her siebenmal größer als die Wartburg ist und deren ältesten Teile aus dem 10. und 11. Jahrhundert stammen. Auf dem Weg dorthin kommen wir an der Lutherstadt Eisleben vorbei, der wir zu Ehren Luthers einen Besuch abstatten werden. Unser nächstes Ziel ist die kleine Stadt Nebra ( 2 Nächte). Sie gibt der berühmten „Himmelsscheibe von Nebra“ ihren Namen, die ganz in der Nähe gefunden wurde. Im dortigen Besucherzentrum, der „Arche Nebra“, wird die Geschichte der Himmelsscheibe erzählt, die rund 1600 v. Chr. dort deponiert wurde. Nicht weit von Nebra entfernt liegen Kloster und Kaiserpfalz Memleben, der Sterbeort Kaiser Ottos I. Eine Sonderausstellung „Wissen und Macht – der heilige Benedikt und die Ottonen“ beleuchtet die Zeit der Ottonen näher. Den Abschluss unserer Spurensuche bildet ein Besuch in Naumburg mit seinem berühmten Dom. Nach Dombesuch und Mittagseinkehr treten wir gestärkt den Heimweg nach Landsberg an. Und da wir uns größtenteils im Saale-Unstrut- Gebiet aufhalten, einem bekannten Weinanbaugebiet, ist auch eine Weinprobe obligatorisch.

In Quedlinburg wohnen wir zwei Nächte im Hotel „Theophano“, einem alten Fachwerkhaus in der Innenstadt ( leider ohne Lift, aber mit Hilfe beim Koffertransport ), und in Nebra zwei Nächte im Hotel „Himmelsscheibe“, das über dem Tal der Unstrut liegt.

Abfahrt: Mittwoch, dem 19. September, um 7.00 Uhr bei Bus Eisele sowie 7.15 Uhr auf dem Parkplatz des Baustoffmarktes „do it“ an der Münchnerstraße

Leistungen: Fahrt, vier Übernachtungen mit Halbpension, alle Eintritte und Führungen und eine Weinprobe mit Weinen der Saale-Unstrut-Weinregion

Kosten der Reise: € 500.- p.P. im Doppelzimmer und € 550.- im Einzelzimmer ( in begrenzter Zahl)

Anmeldungen: nur schriftlich auf beigefügtem Anmeldeformular bei Sigrid Knollmüller, Kalkbrennerstraße 8, 86899 Landsberg, per FAX: 08191/943095 oder per email: sigrid@knollmueller.net

Anmeldeschluss: 30. April 2018 (wegen der angespannten Hotelsituation in Sachsen-Anhalt)

Den Reisebetrag bitte bei Anmeldung oder bis spätestens Ende Mai einzahlen auf das Konto des Historischen Vereins bei der Sparkasse Landsberg-Dießen , BIC: BYLADEM1LLD und IBAN: DE78 7005 2060 0000 004085

Herunterladen Anmeldeformular:



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Dienstag, 9. Oktober 2018

Vortrag von Toni Drexler, Kreisheimatpfleger für den Landkreis Fürstenfeldbruck: „…es muss anders zugehen, es muss ein anderes daraus werden“ – zur Geschichte der Reformation im Lechrain. „Cuius regio, eius religio“ – mit dieser Formel aus dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 bekam der jeweilige Landesherr das Recht, die Konfession seiner Untertanen zu bestimmen. In manchen Territorien mussten die Menschen ihre Konfession mehrmals in einer Generation wechseln. In Altbayern aber waren die Kurfürsten über Jahrhunderte katholisch und gaben reformatorischen Bestrebungen keinen Raum. Trotzdem gab es auch unter ihren Untertanen und damit auch auf dem Gebiet des Lechrains Anhänger der Reformation. Im Nachtrag zum 500-jährigen Reformationsjubiläum schildert der Kreisheimatpfleger für Fürstenfeldbruck, Toni Drexler, die Reformation im Lechrain, insbesondere die kurze und tragische Geschichte der Täufer.

19.30 Uhr im Pfarrsaal von Mariä Himmelfahrt, Landsberg, Ludwigstraße 167, Fußgängerzone

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Dienstag, 13. November 2018

Vortrag von Wolfgang Schönfeld „Schicksal der jüdischen Familie Theodor Schlessinger aus Landsberg“. Der Vortrag beinhaltet die Familiengeschichte beginnend im Herkunftsort von Theodor Schlessinger. Nach den Ereignissen des Ersten Weltkrieges beginnt in Schongau sein Wirken als Viehhändler, gefolgt von seinem Aufenthalt in München. Sein Wohnortwechsel nach Landsberg findet im Jahre 1930 statt. Dort wird die Familie von den Bedrängungen und Verfolgungen der neuen Machthaber eingeholt. Die letztlich untragbare Situation mündet schließlich in die Flucht nach Chile, wo Schlessinger nie mehr an seinen Erfolg als in Landsberg geschätzter Viehhändler anknüpfen kann. Die Tochter Sitta heiratet dort einen aus Deutschland stammenden Juden .Ihre Nachkommen leben heute noch im Großraum Santiago de Chile. Unterstützt wird der Vortrag durch eine reich bebilderte Power-Point-Präsentation.

19.30 Uhr im Pfarrsaal von Mariä Himmelfahrt, Landsberg, Ludwigstraße 167, Fußgängerzone

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Dienstag, 11. Dezember 2018

Vortrag von Kreisarchivar Guido Treffler „Bernhard Müller-Hahl (1918-1985) Ein zweifaches Gedenken ist 2018 mit dem früheren Landrat des Landkreises Landsberg, Bernhard Müller-Hahl, verbunden. Vor 100 Jahren erblickte er in Erpfting das Licht der Welt und vor 60 Jahren wurde er zum ersten Mal zum Landrat gewählt. Mehr als 25 Jahre lenkte Müller-Hahl die Geschicke des Landkreises. Seine Amtszeit war geprägt von Modernisierungsmaßnahmen und Verwaltungsreformen. Zugleich lag Müller-Hahl die Geschichte des Landkreise und seiner Dörfer sehr am Herzen.

Im Anschluss an diesen Vortrag lädt der Historische Verein wieder zu seinem adventlichen Zusammensein ein. Bei gutem Wein, süßem und salzigem Gebäck können wir so das Jahr gemeinsam mit guten Gesprächen ausklingen lassen.

19.30 Uhr im Pfarrsaal von Mariä Himmelfahrt, Landsberg, Ludwigstraße 167, Fußgängerzone

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Zum Schluss einige Zusatzinformationen:

1. Für alle Exkursionen – ausgenommen der Fünf-Tages-Fahrt – gilt eine verbindliche und rechtzeitige Anmeldung ab dem 15. Januar 2018 bei der Geschäftsstelle des Historischen Vereins : DERPART, Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz 149, Tel.: 08191/917412 oder per email : tickets@vivell.net

2. Dieses Programm sowie alle weiteren Informationen des Historischen Vereins können Sie auch über unsere homepage jederzeit abrufen : www.historischer-verein-landsberg.de. Wenn Sie per email informiert werden wollen oder wenn Sie besondere Fragen haben, nutzen Sie bitte auch unsere email-Adresse: knollmueller@historischer-verein-landsberg.de

3. Die „Landsberger Geschichtsblätter“ können am 22.1.2018 bei der Präsentation und danach bei unserer Geschäftsstelle abgeholt werden. Auswärtigen Mitgliedern werden die „Landsberger Geschichtsblätter“ dann ab April zugesandt, sowie auch gerne den Landsberger Mitgliedern auf Wunsch, denen die Selbstabholung zu beschwerlich ist.

 

Ein anregendes und interessantes Jahr 2018 mit dem Programm des Historischen Vereins Landsberg und alles Gute für das neue Jahr wünschen Ihnen Vorstandschaft und Beirat des Historischen Vereins Landsberg e.V.

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